Bezirkspokal – Endrunde
SSV Bornheim – TTC Lantenbach 1:4
Pokal: Reckers (2:0), Grümer (0:1), Bertholdt (1:0), Reckers/Grümer (1:0)
TTC Lantenbach – Pulheimer SC 4:2
Pokal: Reckers (2:0), Grümer (0:1), Bertholdt (1:1), Reckers/Bertholdt (1:0)
Rückrunde – 4. Spieltag
TTC Lantenbach – TTV Bielstein 04 II 9:0 (NA)
Am späten Freitagvormittag erreichte Kapitän Grümer die Nachricht, dass Bielstein für Samstag keine Mannschaft zusammenbekommt. Nicht schön, aber es sind geschenkte Punkte und zumindest bedeutet das 9:0 eine kleine Wohltat für die Lantenbacher Spieldifferenz – da ist man jetzt in ähnlichen Regionen wie Aggertal und Bensberg.
Tatsächlich bedeutet das Ergebnis sogar eine große Wohltat, da Aggertal bei Fortuna Bonn mit 5:9 unter die Räder und Bensberg bei Bergheim auch nur zu einem mühevollen 9:7-Erfolg gekommen ist! Neuer Tabellenführer ist Bensberg mit 24:6 Punkten und einer Spieldifferenz von +51. Lantenbach steht mit 23:7 Punkten und einer Spieldifferenz von +52 jetzt auf dem zweiten Platz. Aggertal ist punktgleich mit Lantenbach, weist aber mit +50 die schlechtere Spieldifferenz auf und ist deshalb nur noch Dritter …
TTC Lantenbach II – TSV Marienberghausen II 8:0 (8:0 W)
Der Wahnsinn hält Einzug in Lantenbach! Ohne die »Superstars« angetreten, lediglich mit den üblichen Verdächtigen, und trotzdem hatten die Gäste keine Chance. Gut, Marienberghausen hatte zur Rückrunde ihre beiden besten Spieler an die Erstvertretung abgeben und gezwungenermaßen ein paar ihrer »Oldies« reaktivieren müssen. Dennoch – speziell die beiden Lantenbacher Jungspunde wissen ja ein Lied von Spielen gegen Vertreter der älteren Generation zu singen …
Es ging gleich in den Doppeln gut los, wobei der Dreisatzerfolg von Klein/Frölich über Kraus/Auras ja höchstens in Bezug auf die Deutlichkeit überraschend war. Dass aber auch Piotrowski und die nur im Doppel eingesetzte Schulze gegen Schuster/Albrecht ebenfalls in drei Sätzen gewinnen konnten, mochte schon eher verwundern.


Die beiden Einzel von Piotrowski gegen Kraus und Auras waren kaum mehr als Trainingseinheiten. Klein hatte gegen dieselben Gegner auch nur unwesentlich größere Mühe. Damit blieb nur noch die Frage offen, wie Frölich und Groth mit den »Alten« zurechtkommen würden. Nun, Frölich knüpfte an seine besseren Leistungen der Saison an und holte sich mit dem 11:3, 8:11, 11:4 und 11:9 über Albrecht bereits seinen dritten Einzelerfolg in der Rückrunde. Groth, der zuletzt ja Aufwärtstendenzen gezeigt hatte, schien mit dem 4:11 im ersten Satz gegen Schuster in gewohnte Fahrwasser zu kommen, doch dann gelang ihm mit dem 11:9 im zweiten Satz endlich einmal ein Erfolg bei einem knappen Spielstand. Davon euphorisiert schaffte er mit 11:6 und 11:8 den lang erhofften ersten Einzelsieg bei den Herren. Herzlichen Glückwunsch, Manuel!
Nun ja, vor Wochen hatte der Autor dieser Zeilen schon einmal fälschlicherweise eine 8:0-Wertung für die Zweitvertretung von Lantenbach am grünen Tisch vorhergesagt. Diesmal stammt die Vorhersage aus dem berufenen Munde des Mannschaftsführers der Ersten, Marc Grümer, und zwar habe Marienberghausen die Positionen 2 und 3 falsch herum angegeben. Dem schließt sich der Autor an – nur was soll’s? Statt 24:2 heißt es dann 24:0 in den Sätzen für Lantenbach …
Nun ja, in drei Wochen geht es für die Zweite nach Bomig zum aktuellen Tabellenletzten. Da muss sich dann zeigen, ob man den Leistungsanstieg bestätigen kann. Das hängt aber auch wesentlich davon ab, in welcher Aufstellung Bomig an den Tisch geht. Gegen die ersten vier der Setzliste, die bisher allerdings noch nie gespielt haben, hätte man wohl wenig Chancen …
Herren II: Piotrowski (2:0), Klein (2:0), Frölich (1:0), Groth (1:0), Klein/Frölich (1:0), Piotrowski/Schulze (1:0)
Rückrunde – 3. Spieltag
TTC Lantenbach – TTC DJK Hennef 9:3
Hennef trat in Lantenbach ohne ihre Spitzenspieler Hüttemann und Hecht an, sodass es zumindest vom Papier her eine vergleichsweise leichte Aufgabe hätte sein sollen; dennoch zeigten die Gäste eine couragierte Leistung und kämpften um jeden Ball. Lantenbach hingegen trat komplett an, also auch mit dem nach wie vor angeschlagenen Werthmann.
In die so wichtigen Doppel startete die Erste aus diesem Grund mit leicht veränderter Aufstellung: Reckers/Bertholdt gewannen ihr Spiel locker, Kleinhenz/Werthmann dagegen unterlagen dem gegnerischen Spitzendoppel ebenso klar. Das neu formierte dritte Doppel, Bednorz/Grümer, überzeugte bei seiner Premiere und siegte souverän ohne Satzverlust. Die erhoffte 2:1-Führung war damit erreicht.


Im oberen Paarkreuz folgte eine Punkteteilung: Reckers, unter der Woche noch erkältet, hatte nicht seinen besten Tag erwischt und musste einem klasse aufspielenden Jacobs nach vier Sätzen zum Sieg gratulieren. Bertholdt besorgte mit einer starken Leistung gegen Rössel postwendend die erneute Führung. Im mittleren Paarkreuz spielten Kleinhenz und Grümer Katz und Maus mit ihrem Gegner Dietershagen beziehungsweise Gauer und gewannen klar. Routinier Bednorz ließ ein ebenso deutliches 3:0 gegen Günter folgen. Werthmann musste seinem gesundheitlichen Zustand Tribut zollen und kassierte eine klare Niederlage. Halbzeitstand: 6:3.

Danach sorgten Reckers und Bertholdt im oberen Paarkreuz mit starken Auftritten für zwei weitere Pluspunkte, sodass es Kleinhenz vorbehalten war, den Siegpunkt unter Dach und Fach zu bringen. Allerdings kam Kleinhenz mit dem Spiel von Gauer gar nicht gut zurecht, fabrizierte immer wieder leichte Fehler und konnte das Spiel nur mit einer Portion Glück hauchdünn im fünften Satz für sich entscheiden. Endstand 9:3.
Nach dem Punktverlust von Aggertal gegen Bärbroich ist die Spitze noch enger zusammengerückt. Das verspricht eine super spannende Restsaison zu werden, denn die ersten drei in der Tabelle sind nur noch 2 Punkte auseinander.
Herren I: Reckers (1:1), Bertholdt (2:0), Kleinhenz (2:0), Grümer (1:0), Bednorz (1:0), Werthmann (0:1), Reckers/Bertholdt (1:0), Kleinhenz/Werthmann (0:1), Grümer/Bednorz (1:0)
TTC Lantenbach II – SV 02/29 Morsbach III 3:8
Die Zweite musste erstmals in der Rückrunde wieder auf die »normale« Besetzung zurückgreifen. Die Gäste aus Morsbach traten hingegen zwar ohne ihren erkrankten Spitzenmann, dafür aber mit zwei starken Nachwuchsspielern an. Lantenbach wählte erneut die chancenreichere, aber auch riskantere Doppelaufstellung, wurden diesmal jedoch nicht für ihren Mut belohnt. Klein/Frölich unterlagen Birkhölzer/Birkhölzer in einem engen Spiel mit 9:11, 12:10, 6:11 und 8:11. Bei Piotrowski/Groth lief es gegen Engels/Friedrichs anfangs hervorragend, aber nach der 2:0-Satzführung schlichen sich vermehrt Fehler in das Lantenbacher Spiel. Im vierten Satz kam dann noch etwas Pech hinzu, den die beiden mit 11:13 verloren. Im fünften Satz ging dann leider rein gar nichts mehr. Somit stand es 0:2 nach den Doppeln.


Piotrowski schaukelte gegen den jungen Engels die ersten beiden Sätze routiniert nach Hause, im dritten Satz hatte er eine Schwächephase und gab diesen ab, im vierten Satz spielt er dann konsequenter und ließ seinem Gegenüber keine Chance mehr. Klein lieferte sich gegen Martin Birkhölzer eine spannende Partie. Nach 5:11, 11:7, 9:11 und 11:4, beim Stande von 2:0 im fünften Satz, schien er die Oberhand zu haben, als der folgende Ballwechsel durch einen Stoppruf unterbrochen wurde. Zwar war der verschlagene Ball, wie der Gegner fairerweise sofort zugab, schon gespielt und wurde auch zum 3:0 für Klein gewertet, doch brachte die Aktion den Lantenbacher aus dem Konzept und plötzlich musste er einem 3:5-Rückstand hinterherlaufen. Letztlich ging der Satz mit 12:14 knapp an den Morsbacher. Frölich präsentierte sich in seinem ersten Einzel seinem Gegenüber Friedrichs als nahezu gleichwertiger Gegner; mit 8:11, 11:9, 6:11, 11:4 und 8:11 ging das Spiel dann auch nur knapp an den etwas erfahreneren Morsbacher. Wie schon in den vergangenen Begegnungen war Groth auch gegen Paul Birkhölzer eine Leistungssteigerung anzumerken, nur mit der nötigen Ruhe über die Satzmitte hinaus hapert es einfach noch etwas. Inzwischen hieß es damit 1:5.
In der Hinrunde hatte Piotrowski sich gegen Martin Birkhölzer noch einen Satzverlust geleistet und waren die Sätze durch die Bank knapp verlaufen. Diesmal knüpfte er an das Ende des ersten Einzels an und griff vor allem mit der Rückhand konsequent an und gewann relativ locker mit 11:8, 11:9 und 11:5. Klein wurde anfänglich von dem starken Engels überrascht und verlor den ersten Satz, doch zeigte er sich von seinem ersten Einzel erholt und »mogelte« routiniert die Sätze zwei und drei mit 14:12 und 11:9 nach Hause. Danach war der Widerstand seines Gegenübers gebrochen. Wie schon im Hinspiel bekam Frölich gegen den um Generationen erfahreneren Paul Birkhölzer seine Grenzen äußerst deutlich aufgezeigt. Groth war mit den gefährlichen Aufschlägen von Friedrichs überfordert und fand gar nicht in diese Begegnung. Damit stand es 3:7.


Nun lag es an Frölich, gegen den Morsbacher Spitzenspieler Martin Birkhölzer für ein besseres Ergebnis zu sorgen, doch der Auftakt geriet mit 1:11 denkbar ungünstig. Danach kam er besser in die Partie und konnte sogar noch den dritten Satz für sich entscheiden, aber zu mehr reichte es dann nicht.
Fazit: Das Spiel war knapper, als es das 3:8 aussagt. Alle drei Fünfsatzspiele gingen verloren, sonst wäre durchaus auch ein Unentschieden drin gewesen.
Herren II: Piotrowski (2:0), Klein (1:1), Frölich (0:3), Groth (0:2), Klein/Frölich (0:1), Piotrowski/Groth (0:1)
Rückrunde – 2. Spieltag
TTVg. Phönix Biesfeld – TTC Lantenbach 5:9
Gegenüber dem Hinspiel trat der Gastgeber diesmal nahzu in Bestbesetzung an. Doch trotz der 1:2-Doppelbilanz aus dem Spiel der vergangenen Woche gegen Bergheim stellte Lantenbach dieselben Kombinationen auf, und tatsächlich sorgten Reckers/Bertholdt (3:0) und Grümer/Werthmann (3:2) bei einer deutlichen Niederlage von Kleinhenz/Bednorz für die erhoffte 2:1-Führung.


Oben folgte gleich eine Gala: Bertholdt besiegte in einem Spiel mit hochklassigen Ballwechseln den sehr starken Schellong (bis dahin 18:2 im oberen Paarkreuz) mit 3:2 und Reckers fegte Stefer mit 3:0 vom Tisch. In der Mitte ließ sich Grümer eine scheinbar sichere 2:0-Satzführung gegen Kirch vollkommen unnötig noch aus der Hand nehmen. Kleinhenz sorgte postwendend mit einem klaren Sieg für die 5:2-Führung. Unten musste der TTC nun zwei überhaupt nicht eingeplante Niederlagen einstecken. Bednorz brillierte im ersten Satz gegen seinen Gegner Oberbörsch (11:3), verlor allerdings die folgenden drei Sätze jeweils knapp. Am Nebentisch spielte Werthmann gegen Reuter zu passiv und unterlag ebenfalls in vier Sätzen. Biesfeld hatte damit den Rückstand auf 4:5 verkürzt.
Das obere Lantenbacher Paarkreuz zeigte allerdings erneut eine starke Vorstellung: Reckers leistete sich gegen Schellong mit 15:17 im zweiten Satz lediglich einen kleinen Ausrutscher, die anderen Sätze gewann er deutlich. Bertholdt hatte mit seinem sehr aggressiven Spiel überhaupt keine Probleme gegen Stefer und sorgte für das 7:4. Kleinhenz spielte in seinem zweiten Einzel gut auf, lag schnell 2:0 in Sätzen vorne, musste jedoch die Sätze drei und vier abgeben; im fünften Satz konnte er dann wieder an die anfängliche Leistung anknüpfen und gewann diesen souverän. Grümer startete erneut stark, führte wiederum 2:0 nach Sätzen und ließ sich ähnlich wie im ersten Spiel vollkommen unnötig »die Butter vom Brot nehmen« und unterlag hauchdünn zum 8:5. So war es Bednorz vorbehalten, mit einem sicheren Viersatzsieg über Reuter den Gesamterfolg einzutüten.
Herren I: Reckers (2:0), Bertholdt (2:0), Kleinhenz (2:0), Grümer (0:2), Bednorz (1:1), Werthmann (0:1), Reckers/Bertholdt (1:0), Kleinhenz/Bednorz (0:1), Grümer/Werthmann (1:0)
TTC Schwalbe Bergneustadt VI – TTC Lantenbach II 7:7
In der Hinrunde hatte man mit 2:8 eine ziemliche Packung gegen Bergneustadt bezogen, aber verstärkt durch Kuhn und den nur im Doppel eingesetzten Werthmann waren die Aussichten sogar auf einen doppelten Punktgewinn gegen den Tabellendritten für Lantenbach ungleich besser.
Die Taktik mit Werthmann/Piotrowski als Spitzendoppel und Kuhn/Klein gegen die etwas schwächere Kobination der Gastgeber ging auch gleich auf. Beide gewannen gegen ihren Gegner jeweils in vier Sätzen und sorgten so für eine beruhigende 2:0-Führung.
In der ersten Einzelrunde unterlag Piotrowski wie schon im Hinspiel gegen den starken Döpp in drei Sätzen. Kuhn hingegen hatte beim 11:8, 11:5, 11:3 gegen Nawratek keinerlei Probleme. Groth zeigte gegen Steinert trotz der Niederlage eine ordentliche Leistung. Klein kam gegen Strazzanti in den ersten beiden Sätzen noch zurecht, verlor diese aber knapp und wurde im dritten Satz dann von seinem Gegner regelrecht abgeschossen. Somit stand es 3:3.
In der zweiten Einzelrunde hatte Kuhn es mit Döpp zu tun und musste erkennen, dass dessen zu dem Zeitpunkt makellose 23:0-Einzelbilanz nicht von ungefähr kommt. So hatte Kuhn es eher der plötzlichen Nervosität des Bergneustädters zu verdanken, dass dieser die 9:5-Führung im ersten Satz nicht nach Hause brachte. Das 12:10, 11:8, 12:10 für den Lantenbacher war denn auch ein Dreisatzsieg der engeren Art. Piotrowski musste in seinem zweiten Einzel wieder einmal erkennen, dass es nicht übermäßig viel Sinn hat, gesundheitlich angeschlagen und unter Antibiotika stehend an die Platte zu gehen: In der Hinrunde hatte er Nawratek noch locker geschlagen, diesmal fehlte es an den entscheidenden Stellen einfach am nötigen Konzentrationsvermögen. Klein sorgte mit einem glatten 11:6, 11:7, 11:8 über Steinert für die erneute Lantenbacher Führung. Groth bot gegen Strazzanti wiederum eine ordentliche Leistung und unterlag in drei relativ engen Sätzen. Damit war man bei 5:5 angelangt.
In der dritten Einzelrunde stellte Steinert für Kuhn nicht viel mehr als einen Sparringspartner dar. Umgekehrt konnte Klein gegen Döpp nicht ganz an seine Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen und unterlag diesmal glatt. Groth hinterließ auch gegen Nawratek einen verbesserten Eindruck, musste aber die erstmalige Bergneustädter Führung zulassen. Beim Stande von 6:7 oblag es jetzt Piotrowski, wenigstens noch das Unentschieden für Lantenbach zu erreichen. Ziemlich am Ende seiner Kräfte behielt er beim 11:8, 13:15, 11:9, 12:10 die Nerven und schaukelte das Spiel mit einem abschließenden Netzroller nach Hause.
Der Punktverlust ist ein wenig Sand im Getriebe der Aufstiegsambitionen von Bergneustadt, für Lantenbach bedeutet der Punktgewinn einen weiteren Schritt weg vom Tabellenende.
Herren II: Kuhn (3:0), Piotrowski (1:2), Klein (1:2), Groth (0:3), Werthmann/Piotrowski (1:0), Kuhn/Klein (1:0)
Rückrundenstart – 1. Spieltag
TTC Lantenbach – TV Bergheim 9:3
Zum Rückrundenauftakt ging es gegen die Truppe aus Bergheim. Die Erste hatte sich vorgenommen, zum einen dem Neuzugang Michael Bertholdt einen erfolgreichen Einstand »zu bieten« und zum anderen natürlich Revanche für die bittere 4:9-Hinrundenpleite zu nehmen.
Die neu formierten Doppel konnten allerdings noch nicht ganz so überzeugen. Zwar zeigte die Spitzenkombination Reckers/Bertholdt gleich zu Beginn eine ansprechende Leistung und gewann sicher mit 3:0. Die »Abwehrstrategen« Kleinhenz/Bednorz kamen hingegen nicht richtig ins Spiel und unterlagen in vier Sätzen. Das 3er-Doppel Grümer/Werthmann, eigentlich als »Bank« gedacht, litt darunter, dass Werthmann sich beim Einspielen am Knie verletzte und fortan nur noch »aus dem Stand« spielen konnte. Trotzdem schien bei 7:4 im fünften Satz alles klar zu sein: Doch mit dem neuen Ball – der alte war kaputtgegangen – ging dann nichts mehr.


Im oberen Paarkreuz spielte Reckers gegen Heidenreich, der in der Hinrunde eine beachtliche 18:3-Bilanz erspielt hatte, gewohnt souverän und gewann glatt in drei Sätzen. In seinem Debüt, einem ansehnlichen Spiel, auch wenn da noch ein bisschen Nervosität erkennbar war, musste sich Bertholdt nach fünf umkämpften Sätzen am Ende mit 9:11 seinem Gegenüber Schulte geschlagen geben. Zwischenstand: 3:2 für Bergheim. Sollte das Spiel wieder gegen den TTC laufen? Kleinhenz strapazierte – wie schon des Öfteren – die Nerven seiner Mitspieler nun arg. Nach gewonnenem ersten Satz gab er die Sätze zwei und drei ab, spielte weit unter seinen Möglichkeiten, lag im vierten Satz bereits mit 7:10 hinten und war eigentlich schon »tot«. Mit Glück und Geschick brachte er Satz vier nach fünf abgewehrten Matchbällen noch nach Hause, um dann im letzten Satz endlich zu brillieren und seinen Gegner mit 11:4 in die Schranken zu weisen. Kapitän Grümer sorgte mit einem sicheren Dreisatzsieg gegen Wielpütz für die 4:3-Führung. Im unteren Paarkreuz spielte Bednorz gegen Blatter prächtig auf, zeigte zum Teil phantastische Abwehraktionen und Gegenangriffe, bei denen seinem Gegner nur das Staunen blieb, und gewann sicher. Werthmann spielte ob seiner Verletzung mit Köpfchen, brachte Rolfs immer wieder mit hohen Bällen, die dieser nicht verwerten konnte – eingesprungene Endschläge sieht man, vermutlich gerade deswegen, im Übrigen auch nicht so oft –, aus dem Konzept und gewann ebenfalls glatt.
Im oberen Paarkreuz ließ Reckers auch gegen Schulte wieder nichts anbrennen. Bei Bertholdt platzte der Knoten und er baute mit einem schön herausgespielten Sieg über Heidenreich die Führung auf ein beruhigendes 8:3 aus. So war es Kleinhenz vorbehalten, mit seinem zweiten Einzelsieg, 3:0 gegen Wielpütz, den Gesamtsieg unter Dach und Fach zu bringen.
Damit hat Lantenbach den 3. Tabellenplatz erfolgreich verteidigt, tatsächlich seine Situation sogar etwas verbessert, da die bisher punktgleichen Biesfelder – zugleich der nächste Gegner – ihrerseits verloren haben.
Herren I: Reckers (2:0), Bertholdt (1:1), Kleinhenz (2:0), Grümer (1:0), Bednorz (1:0), Werthmann (1:0), Reckers/Bertholdt (1:0), Kleinhenz/Bednorz (0:1), Grümer/Werthmann (0:1)
TTC Lantenbach II – SF Waldbröl III 8:1
So wie die Hinrunde aufgehört hatte, so fing die Rückrunde wieder an: mit der Begegnung gegen SF Waldbröl III – aber diesmal unter ganz anderen Voraussetzungen. Die Zweite trat nicht nur in voller Mannschaftsstärke an, sondern erstmals verstärkt durch Kuhn. Endlich ein Spiel gewinnen, das war das Ziel. So wählte man beim Doppel dann auch die etwas »riskantere« Zusammenstellung Kuhn/Frölich und Piotrowski/Groth, um die Chance auf 2 Punkte aus den Doppeln zu vergrößern. Waldbröl pokerte ebenfalls ein bisschen und stellte das vermeintlich stärkere Doppel an zwei. Trotzdem ging die Lantenbacher Rechnung auf. Nach knappem ersten Satz dominierten Kuhn/Frölich ihren Gegner und gewannen 3:0. Piotrowski/Groth »gönnten« sich im dritten Satz einen Aussetzer, holten sich die anderen Sätze aber vergleichsweise sicher.


Der Rest war fast schon eher Formsache. Kuhn benötigte lediglich den Schongang und gönnte trotzdem seinen Gegnern in keinem Satz mehr als 5 Punkte. Piotrowski hatte in seinem ersten Einzel nach überdeutlich gewonnenen ersten beiden Sätzen dann Probleme, als sein Gegner urplötzlich ein paar Bälle traf, und musste einen Satzverlust hinnehmen und im vierten Satz ein kleines bisschen zittern, dafür erlaubte er seinem zweiten Gegner insgesamt bloß 7 Punkte. Erfreulicherweise legte Frölich ebenfalls einen guten Rückrundenstart hin. Gegen Schneider gab er noch einen Satz ab, gegen Hebbecker hatte er die besseren Nerven, gewann die beiden knappen Sätze jeweils zu 10 und das Spiel mit 3:0.
Damit war das »historische Ziel« vollbracht. Seit Neugründung der Zweiten war der erste doppelte Punktgewinn unter Dach und Fach, und das mit 8:1 noch überaus deutlich!
Herren II: Kuhn (2:0), Piotrowski (2:0), Frölich (2:0), Groth (0:1), Kuhn/Frölich (1:0), Piotrowski/Groth (1:0)
12. Spieltag
SF Waldbröl III – TTC Lantenbach II 8:4
In einer ursprünglich wohl für den ersten Spieltag angedachten Begegnung musste die Zweitvertretung »nachsitzen« und trat nur zu dritt in Waldbröl an. Erfreulicherweise gelang der Kombination Klein/Frölich in ihrem zweiten Zusammenspiel erneut ein Erfolg. Und es wurde noch besser: Frölich konnte in seinem Auftakteinzel mit Esser erstmals den Spitzenspieler der gegnerischen Mannschaft schlagen, und das von einer Schwächeperiode im vierten Satz abgesehen recht souverän. Nebenbei war dies das einzige Spiel über mehr als drei Sätze – alle anderen endeten 3:0 bzw. 0:3!
Doch an diesem Tag erwies sich Schönnenbeck, die Nummer 2 der Waldbröler, als stärkster Spieler des Gegners. Er sorgte gegen Klein postwendend für den 2:2-Ausgleich. Danach gewann Klein zwar noch äußerst souverän seine beiden anderen Einzel, aber das war’s dann auch aus Lantenbacher Sicht.
Herren II: Klein (2:1), Frölich (1:1), Groth (0:3), kampflos (0:2), Klein/Frölich (1:0), kampflos/kampflos (0:1)
Senioren 40 – 3. Spieltag
TTG Langenich – TTC Lantenbach 3:4
Am Montagabend reisten die Lantenbacher »Oldies« nach Kerpen zur Mannschaft der TTG Langenich, ohne Reckers, der dienstlich verhindert war, dafür ersatzverstärkt mit Routinier Bednorz.
Grümer erspielte mit einem sicheren 3:0-Sieg gegen Odenell die Führung, doch Werthmann unterlag am Nebentisch gegen den Noppenspezialisten Gaus in einem engen Spiel in vier Sätzen. Bednorz lag in seinem Match gegen den offensiven Maus mit 2:1 Sätzen in Führung, hatte aber mit seiner Abwehr im vierten und fünften Satz gegen seinen taktisch klug spielenden Gegner dann keine Chance mehr.
Vor dem Doppel hieß es somit 1:2. Die Kombination Grümer/Werthmann spielte allerdings mit seinen Gegnern Gaus/Maus gewissermaßen »Katz und Maus« und sorgte souverän für den 2:2-Ausgleich.
In der zweiten Einzelrunde gewann Grümer den ersten Satz sicher, ließ sich in den Folgesätzen aber durch die unendlich vielen »Nassen« seines Gegners völlig aus dem Konzept bringen und unterlag noch. Werthmann spielte am Nebentisch klasse auf und besiegte Maus glatt in drei Sätzen zum 3:3-Ausgleich. Nun musste das letzte Einzel die Entscheidung bringen. Bednorz löste diese Aufgabe gegen Odenell sehr sicher und gewann ebenfalls in drei Sätzen zum umjubelten 4:3-Gesamtsieg.
Damit wurde der TTC Lantenbach verlustpunktfrei Tabellenerster und darf in der »Endrunde« zunächst gegen Oberlar, den Tabellenzweiten der anderen Gruppe, an die Platte. Gegen den hohen Favoriten Porz – mit Thomas Rosskopf am Spitzenbrett – geht es dann hoffentlich eine Runde später …
Senioren 40: Grümer (1:1), Werthmann (1:1), Bednorz (1:1), Grümer/Werthmann (1:0)
11. Spieltag
TTC Lantenbach – SC Fortuna Bonn 6:9
Der ausgesprochen positive Verlauf der letzten Spiele hatte Lantenbach wohl etwas leichtsinnig werden lassen, dabei hätten die höchstens knappen Niederlagen der Bonner durchaus als Indiz für deren Spielstärke herhalten und als Warnung dienen können. Ganz im Gegensatz dazu hatte Bonn die Lantenbacher Spielberichte der letzten Wochen studiert, eine darauf abgestimmte »ersatzgespickte« Mannschaft mitgebracht und die Doppel ebenfalls taktisch aufgestellt. So kamen Reckers/Grümer gegen die Kombination Feldmann/Krebs überhaupt nicht ins Spiel verloren zum ersten Mal ihr Auftaktmatch, und das gar mit 0:3. Zwar spielten Werthmann/Müller gegen Boysen/Dohr sehr gut auf und glichen die Begegnung wieder aus. Doch nach enttäuschender Leistung und klarer 1:3-Niederlage von Kleinhenz/Bednorz gegen Meyer/Nicolaus ging Lantenbach mit einem Rückstand in die Einzel.


Im oberen Paarkreuz leistete sich Reckers nur im dritten Satz eine Schwächephase und siegte klar mit 3:1. Kapitän Grümer war im Spiel gegen den sehr unangenehm agierenden Feldmann in jedem Satz auf Augenhöhe, musste letztlich aber mit 11:13, 9:11 und 10:12 ein 0:3 der ganz knappen Art hinnehmen. In der Mitte folgten zwei ganz starke Vorstellungen: Werthmann gegen Meyer und Müller gegen Dohr spielten konzentriert, kämpften um jeden Ball und brachten Lantenbach mit ihren Siegen erstmals mit 4:3 in Führung. Im unteren Paarkreuz kam es jedoch nicht zum erhofften doppelten Punktgewinn. Kleinhenz konnte sein Gegenüber Krebs noch knapp in fünf Sätzen in Schach halten. Bednorz jedoch blieb nur anzuerkennen, dass sein Gegner Nicolaus fast immer die bessere Antwort auf seine Abwehr fand.
Die zweite Einzelrunde begann mit einer katastrophalen Runde im oberen Paarkreuz. Überraschend klar unterlag Reckers, der kein probates Mittel gegen die Noppen von Feldmann fand, mit 1:3. Grümer konnte gegen Boysen den ersten Satz gewinnen, ließ sich die Sätze 2 und 3 nach jeweils 2 Satzbällen in der Verlängerung »klauen« und unterlag schließlich zur 6:5-Führung für Bonn. In der Mitte verlor Werthmann recht deutlich gegen Dohr, Müller schaffte mit seinem Sieg über Meyer den Anschlusspunkt zum 6:7. Wieder hoffte Lantenbach auf das sonst so starke untere Paarkreuz, doch Kleinhenz unterlag 0:3 gegen Nicolaus und Bednorz 1:3 gegen Krebs. Damit stand die 6:9-Niederlage fest.
Gut nur, dass Bensberg am Wochenende gegen Aggertal gewonnen hat und so die Liga spannend hielt: Bensberg und Aggertal stehen mit jeweils 4 Verlustpunkten an der Spitze, gefolgt von Lantenbach und Biesfeld mit jeweils 7 Verlustpunkten. Mit der Hoffnung auf den starken Neuzugang Bertholdt geht Lantenbach jetzt in die Winterpause.
Herren I: Reckers (1:1), Grümer (0:2), Werthmann (1:1), Müller (2:0), Kleinhenz (1:1), Bednorz (0:2), Reckers/Grümer (0:1), Werthmann/Müller (1:0), Kleinhenz/Bednorz (0:1)
TTC Lantenbach II – TSV Ründeroth III 7:7
Eigentlich war die Ausgangslage klar – der Tabellenletzte Lantenbach gegen den Tabellenzweiten Ründeroth –, kein Wunder, dass schon bei der Begrüßung die Gäste sich zwar ebenfalls faire Spiele wünschten, an spannende aber nicht wirklich glauben mochten. Allerdings trat Ründeroth nicht in Bestbesetzung und zudem mit einem Jugendspieler als Ersatzmann an.
Das Doppel Piotrowski/Elflein hatte bei seinem Match keine Chance, aber den taktisch an zwei aufgestellten Klein/Frölich gelang postwendend der Ausgleich zum 1:1.
Beim nach wie vor an Rückenproblemen leidenden Piotrowski begann es wie schon zuletzt: Gegen Dehn musste er in den fünften Satz, dominierte den zunächst und führte 5:1, verlor diesen dann aber doch noch in der Verlängerung und durfte sich anschließend erneut die Bemerkung seines Gegners anhören, dass dieser da aber Glück gehabt habe – ärgerlich! Gegen Kaynig gelang es ihm dafür zum ersten Mal in dieser Saison, ein Spiel im fünften Satz dann auch nach Hause zu bringen – das sogar deutlich zu eins, nicht zuletzt weil er mit zwei glücklichen Bällen »zum richtigen Zeitpunkt« seinem Widerpart den Nerv geraubt hatte. Sein drittes Einzel gegen Althaus gewann er ungefährdet.
Klein stellte mit seiner unorthodoxen ballonabwehrähnlichen Spielweise die beiden Routiniers Kaynig und Dehn vor unlösbare Aufgaben, den Ründerother Flüchen zufolge war das Glück wohl auch eher aufseiten des Lantenbachers, und so bezwang er die beiden jeweils in vier Sätzen. Der jugendliche Ersatzmann Haarhausen hingegen benötigte nur einen Satz, um sich auf diese Spielweise einzustellen, und haute Klein die Bälle dann ein ums andere Mal um die Ohren. Im vierten Satz griff Klein mehr an und erreichte damit den Entscheidungssatz, in diesem verfiel er aber wieder in ein defensiveres Spiel und unterlag entsprechend.
Positiv überraschen konnte der ja ebenfalls jugendliche Frölich: Gegen den recht starken Jugendlichen Haarhausen zeigte er sich einen Tick ausgebuffter und gewann in vier Sätzen. Gegen den Oldtimer Althaus gab er nur den ersten Satz knapp mit 9:11 ab und holte sich auch sein zweites Einzel in vier Sätzen. Gegen den mit Anti agierenden Kaynig gewann er dank einer konzentrierten Vorstellung sogar den ersten Satz, musste sich aber letztlich in vier Sätzen geschlagen geben.
Nach zweieinhalb Stunden hieß es am Ende 7:7 Unentschieden bei 26:28 Sätzen. Ein Punktgewinn, der dem Spielverlauf nach ausgesprochen schmeichelhaft für die favorisierten Gäste ist und so gar nicht recht zu der Tabellensituation passen will.
Herren II: Piotrowski (2:1), Klein (2:1), Frölich (2:1), Elflein (0:3), Piotrowski/Elflein (0:1), Klein/Frölich (1:0)
10. Spieltag
TTC Bärbroich II – TTC Lantenbach 5:9
Der Gastgeber aus Bärbroich stellte zum ersten Mal in dieser Saison seine stärkste Sechs auf und deutete schon bei der Begrüßung an, dass sich die Mannen aus Herkenrath heute Zählbares in Form von Pluspunkten erspielen wollten. Gleich in den Doppeln zeigte Lantenbach jedoch, wer »Herr im Haus« ist: Reckers/Grümer gewannen gewohnt souverän gegen Brandt/Kasper. Am Nebentisch unterlagen Werthmann/Müller zwar deutlich gegen Altmann/Häger, doch Bednorz/Kleinhenz sorgten postwendend mit einem klaren Dreisatzsieg über die Kombination Breidenbach/Dittmer für die wichtige 2:1-Führung.


Im oberen Paarkreuz brachte ein sichtlich geschwächter Grümer bei Satzgleichstand im 3. Satz ein 10:8 nicht ins Ziel und verlor zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Nun folgten sechs Einzel, die allesamt an Lantenbach gingen. Reckers spielte mit seinem Gegenüber Brandt »Katz und Maus« und Werthmann setzte sich letztlich in fünf Sätzen gegen den unangenehm zu spielenden »Altmeister« Häger durch. Müller spielte stark und schlug Breidenbach, den »Hüttemann-Bezwinger« des vergangenen Wochenendes, mit 3:1. Im unteren Paarkreuz folgten erneut souveräne Auftritte von Kleinhenz und Bednorz. Damit hieß es zum dritten Mal in Folge nach der ersten Einzelrunde 7:2 für Lantenbach.
Im Spitzeneinzel baute Reckers gegen Altmann diese Führung locker aus – Matchball! Diesen konnten Grümer, Werthmann und Müller leider nicht nutzen. Grümer unterlag angeschlagen klar in drei Sätzen gegen Brandt, Werthmann verlor gegen Breidenbach zwar erst im fünften Satz, diesen aber deutlich, und Müller kam mit dem Material von Häger gar nicht gut zurecht. So war es Kleinhenz vorbehalten, gegen Dittmer mit seinem zweiten Einzelerfolg den 9:5-Sieg unter Dach und Fach zu bringen und seine Einzelbilanz auf inzwischen 15:1 Siege auszubauen.
Auch Bärbroich war kein Stolperstein, der Tabellenplatz 3 wurde erfolgreich verteidigt und somit bleibt es an der Spitze der Liga weiterhin spannend …
Herren I: Reckers (2:0), Grümer (0:2), Werthmann (1:1), Müller (1:1), Kleinhenz (2:0), Bednorz (1:0), Reckers/Grümer (1:0), Werthmann/Müller (0:1), Kleinhenz/Bednorz (1:0)
TV Niederseßmar II – TTC Lantenbach II 8:0
Gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer hatte sich die Zweitvertretung des TTC Lantenbach im Vorfeld nicht viel ausgerechnet, aber mit einem so deutlichen Ausgang hatte man nicht gerechnet. Dabei fing es eigentlich ganz gut an: Erfreulicherweise konnten Frölich/Groth ihren ersten Satzgewinn verbuchen und Piotrowski/Klein lagen in ihrem Doppel mit 6:2 im ersten Satz in Front, bevor der Satz dann zu sieben und das Spiel klar mit 0:3 verloren gingen – die erste Saisonniederlage dieser Kombination.
In den Einzeln konnte der mit Lumbal-Bandage angetretene Piotrowski nicht seine gewohnte Leistung abrufen. Gegen den mit Anti agierenden Wantulla reichte es leider nur zu einem Satzgewinn. Gegen Metzler hingegen hatte er sich mal wieder eine Führung im fünften Satz erspielt, unterlag dann aber erneut etwas unglücklich doch noch mit 11:13 in der Verlängerung. Metzlers Bemerkung, dass er da aber Glück gehabt habe, war da nur ein schwacher Trost.
Klein hatte kam gegen Wantulla besser zurecht, indem er diesem die Bälle zurückeierte und zunehmend Ballonabwehr spielte. Nach 10:12 und 6:11 gewann er die beiden folgenden Sätze mit 11:8 und 13:11, und mit einem Klasseball erkämpfte sich das zwischenzeitliche 7:7 im Entscheidungssatz – dann war es aber mit der Konzentration vorbei und der Satz ging 7:11 verloren.
Herren II: Piotrowski (0:2), Klein (0:2), Frölich (0:1), Groth (0:1), Piotrowski/Klein (0:1), Frölich/Groth (0:1)
9. Spieltag
TTC Lantenbach – Aggertaler TTC II 9:2
Nach der Kür in der Vorwoche stand die Pflicht gegen die Aggertaler Zweitvertretung an. Mit der notwendigen Konzentration in das Spiel gegangen, setzte Lantenbach sich letztlich klar durch, obwohl Reckers und Kleinhenz gesundheitlich etwas angeschlagen an die Tische gingen.
Gleich in den Doppeln konnten die Erste erneut eine Führung erspielen: Reckers/Grümer schlugen die Kombination Johannsson/Stockburger sicher mit 3:1. Am Nebentisch unterlagen Werthmann/Müller unnötig gegen Kaufmann/Hielscher mit 11:13 im fünften Satz. Die »Abwehrer« Bednorz/Kleinhenz überließen ihrer gegnerischen Kombination Hallaj/Kalinowski Ortega zwar die Sätze eins und drei, gewannen aber die Sätze vier und fünf mit 11:3 und 11:2 und sorgten für das wichtige 2:1.


Im oberen Paarkreuz folgte eine unerwartete Punkteteilung: Reckers unterlag völlig überraschend dem stark aufspielenden Kaufmann, Kapitän Grümer hielt seine Farben mit einem souveränen 3:0 gegen Johannsson aber in Führung. In der Mitte sorgte Werthmann gegen Stockburger mit einem 3:0 der engeren Art für das 4:2. Müller und Hallaj zeigten ein sehr ansprechendes Spiel auf Augenhöhe, welches Müller mit 12:10 im Entscheidungssatz für sich verbuchen konnte. Im unteren Paarkreuz siegten nun Kleinhenz gegen den forsch aufspielenden 14-jährigen Kalinowski Ortega mit 3:2 und Bednorz gegen Hielscher mit 3:1. So stand es nach der ersten Runde, wie schon in der Vorwoche, 7:2 für Lantenbach.
Im Spitzeneinzel baute Reckers diese Führung gegen Johannsson mit einem unerwartet knappen 3:2-Sieg auf 8:2 aus. Gegen Aggertal I konnte Grümer diesen Matchball nicht nutzen, dieses Mal machte er es besser, ließ Kaufmann keine Chance und gewann klar zum 9:2-Endstand. Bei der Verabschiedung waren sich alle Beteiligten einig, dass der Sieg für Lantenbach absolut in Ordnung ging, allerdings durchaus ein oder zwei Punkte mehr für Aggertal möglich gewesen waren.
Herren I: Reckers (1:1), Grümer (2:0), Werthmann (1:0), Müller (1:0), Kleinhenz (1:0), Bednorz (1:0), Reckers/Grümer (1:0), Werthmann/Müller (0:1), Kleinhenz/Bednorz (1:0)
8. Spieltag
Aggertaler TTC – TTC Lantenbach 5:9
Zum Lokalderby ging es gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer. Gegenüber der Niederlage in der Vorwoche zeigte Lantenbach sich bestens erholt und stellte seine Konkurrenzfähigkeit gleich in den Doppeln unter Beweis: Reckers/Grümer zeigten eine solide Leistung gegen Bosch/Bretz und siegten mit 3:1. Am Nebentisch unterlagen Werthmann/Patrick Müller gegen Novak/Körbel glatt in drei Sätzen. Bednorz/Kleinhenz überließen ihrer gegnerischen Paarung Ralf Müller/Wachall trotz jeweiliger Führung zwar die ersten beiden Sätze, gewannen die restlichen drei aber souverän und sorgten für die wichtige 2:1-Führung.


Im oberen Paarkreuz begann es mit dem wohl mitentscheidenden Spiel des Abends: Bosch gegen Grümer. Die ersten beiden Sätze gewann der Aggertaler, jedoch zeigte Grümer Kämpferqualitäten und konnte die Partie noch umbiegen – diesen Punkt hatten die Aggertaler eigentlich auf ihrer Seite »verbucht«. Anschließend präsentierte Reckers sich gegen Novak gewohnt souverän. In der Mitte zeigte Werthmann gegen Bretz ebenfalls ein Klassematch und gewann ohne Satzverlust. Erst Patrick Müller, der Probleme mit den Aufschlägen von Wachall hatte, musste wieder einen Punkt für Aggertal zulassen. Im unteren Paarkreuz waren alle vier Spieler vor dem heutigen Spiel mit jeweils nur einer Einzelniederlage belastet. Hier zeigten die beiden Lantenbacher Kleinhenz und Bednorz tolles Tischtennis und besiegten Körbel bzw. Ralf Müller. So stand es nach der ersten Runde sensationell 7:2 für Lantenbach.
Im Spitzeneinzel baute Reckers gegen Bosch locker diese Führung aus. Diesen »Matchball« konnte Grümer leider nicht nutzen, er unterlag in drei ganz engen Sätzen gegen Novak. In der Mitte verloren anschließend sowohl Werthmann gegen Wachall als auch Patrick Müller gegen Bretz jeweils im 5. Satz. Daher war es Kleinhenz vorbehalten, mit seinem zweiten Einzelerfolg des Tages gegen Ralf Müller den 9:5-Sieg unter Dach und Fach zu bringen.
Bei der Verabschiedung waren sich alle Beteiligten einig, dass der Sieg für Lantenbach in Ordnung ging und absolut verdient war. Zudem hält Lantenbach durch den Sieg Tuchfühlung zur Tabellenspitze und die Liga weiter spannend.
Herren I: Reckers (2:0), Grümer (1:1), Werthmann (1:1), Müller (0:2), Kleinhenz (2:0), Bednorz (1:0), Reckers/Grümer (1:0), Werthmann/Müller (0:1), Kleinhenz/Bednorz (1:0)
TuS Reichshof – TTC Lantenbach II 8:5
Zum vorgerzogenen Meisterschaftsspiel der Zweiten ging es gegen den ebenfalls in der unteren Tabellenregion angesiedelten TuS Reichshof. Die Gastgeber hatten ausnahmsweise die Qual der Wahl und sind zu sechst angetreten, von denen zwei Spieler halt nur im Doppel eingesetzt wurden. Die Doppel wiederum gingen wie schon gewohnt 1:1 aus: Piotrowski/Klein sind nach wie vor ungeschlagen, während Frölich/Groth weiter auf ihren ersten Erfolg warten.
Trotz Rückenproblemen gewann Piotrowski locker gegen Schwochow und Schmal, gegen den unangenehm zu spielenden Paschke musste er sich deswegen aber knapp mit 13:11, 6:11, 11:5, 9:11, 9:11 geschlagen geben. Klein konnte Paschke immerhin einen Satz abnehmen, gegen Schwochow hatte er keine Probleme und bei seinem dritten, nicht mehr in die Wertung gekommenen Einzel sah es auch ganz gut aus. Frölich zeigte zum ersten Mal in dieser Saison die Klasse aus dem Vorjahr: Gegen Falk gewann er in vier Sätzen und gegen Schmal kämpfte er sich in den fünften Satz, wo ihn nur leider der Seitenwechsel völlig aus dem Konzept brachte; lediglich gegen Paschke hatte er keine Chance.
Am Ende stand es 8:5 bei 25:20 Sätzen für Reichshof – wieder einmal haarscharf an einem Punktgewinn vorbei …
Herren II: Piotrowski (2:1), Klein (1:1), Frölich (1:2), Groth (0:3), Piotrowski/Klein (1:0), Frölich/Groth (0:1)
Senioren 40 – 2. Spieltag
TTC Lantenbach – TTC Mödrath 4:2
Am Donnerstagabend begrüßten die Lantenbacher »Oldies« die Mannschaft aus Mödrath. Mödrath reiste als Favorit an, da sie ausnahmslos mit höherklassigen Spielern (Landes- und Verbandsliga) an die Tische traten.
Reckers gelang gegen Cichowicz mit einem schön herausgespielten 3:1-Sieg die 1:0-Führung. Am Nebentisch unterlag Werthmann nach gewonnenem ersten Satz dem Verbandsligaspieler Grabowitz in vier Sätzen. Kapitän Grümer lag in seinem Spiel gegen Tyssen schnell mit 0:2 hinten, erkämpfte sich aber den dritten Satz, überzeugte dann in den restlichen beiden und sorgte somit für die wichtige 2:1-Führung vor dem Doppel.
Reckers/Grümer ließen sich gegen Grabowitz/Cichowiczh den ersten Satz am Ende noch »klauen« – zusammen mit den gewannenen Sätzen zwei und vier hätte es sonst gereicht –, so verloren sie im Entscheidungssatz mit 6:11.
In den beiden folgenden Paarungen, Reckers gegen Grabowitz und Grümer gegen Cichowicz, spielten die Lantenbacher klasse auf und fuhren souveräne Siege zum 4:2-Gesamterfolg ein. Durch diesen ist der TTC Lantenbach jetzt alleiniger Tabellenführer.
Senioren 40: Reckers (2:0), Werthmann (0:1), Grümer (2:0), Reckers/Grümer (0:1)
3. Pokalrunde
TTC Lantenbach – TV Sürth 4:1
Zum ersten Mal im laufenden Wettbewerb hatte das Los entschieden, dass Lantenbach zu Hause antreten durfte. Sürth kam mit der Empfehlung, dass sie aktueller Tabellenführer in der Herren-Bezirksliga 2 sind und über eine entsprechend starke Mannschaft verfügen.
Das Auftaktspiel gewann Reckers souverän gegen Ciuraj. Am Nebentisch zeigte Kleinhenz eine solide Leistung gegen den starken Niessen, verlor aber letztlich in vier Sätzen. Kapitän Grümer besiegte den starken und unangenehm zu spielenden Commer glatt und brachte Lantenbach vor dem Doppel mit 2:1 in Führung.
In eben diesem sorgten Reckers/Grümer dann für die Vorentscheidung. Sie spielten eines ihrer bisher besten Doppel, »zauberten« zwischenzeitlich und gewannen klar mit 11:4, 15:13 und 11:5.
Im Spitzenspiel des Abends bezwang Reckers den gegnerischen Spitzenspieler Niessen nach einer kleinen Schwächephase im 2. Satz mit 3:1. Somit hieß es 4:1 für Lantenbach; der TTC verbleibt im Wettbewerb und freut sich auf die Teilnahme an der Finalrunde.
Pokal: Reckers (2:0), Kleinhenz (0:1), Grümer (1:0), Reckers/Grümer (1:0)
7. Spieltag
TTC Lantenbach – TTC Bensberg 6:9
Reckers/Grümer gewannen ihr Doppel sehr souverän, wohingegen Werthmann/Kuhn trotz vieler Chancen letztlich mit 1:3 und Kleinhenz/Müller nach enttäuschender Leistung ebenfalls mit 1:3 den Gästen unterlagen. So ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Einzel.
Oben leistete sich Reckers nur im dritten Satz eine kleine Schwächephase. Grümer war seinem Gegner ebenbürtig, verlor jedoch alle Sätze mit 2 Punkten Unterschied. In der Mitte gelang Werthmann gegen Wendland und Müller gegen Weiss nicht viel und so hagelte es deutliche Niederlagen. Unten hoffte Lantenbach auf die Wende, doch Kleinhenz fand in seinem Match gegen Jakubowski überhaupt nicht ins Spiel und kassierte seine erste Saisonniederlage. Kuhn hielt gegen Hohagen gut mit, konnte aber seine Führungen nicht nutzen. Damit stand es 2:7 nach der ersten Einzelrunde.


Im Spitzeneinzel zeigte Reckers erneut seine Klasse: Der bisher dahin ungeschlagene Lee hatte beim 11:5, 11:9 und 11:6 nicht den Hauch einer Chance. Am Nebentisch zeigte Grümer gegen Borbe eine ansprechende Leistung und siegte trotz zwischenzeitlichem 1:2-Satzrückstand. Werthmann unterlag auch in seinem zweiten Einzel. Müller erkämpfte gegen Wendland eine 2:0-Satzführung, musste aber doch in den Entscheidungssatz, den er dann zu 8 gewann. Kleinhenz hielt Hohagen ebenfalls in 5 Sätzen in Schach und so stand es nur noch 6:8. Gegen den teilweise recht unfair agierenden Jakubowski führte Kuhn mit 2:1 nach Sätzen, unterlag dann aber im vierten und fünften Satz jeweils zu 8.
Damit stand der Sieg der Bensberger fest. Ärgerlich, da das Schlussdoppel Reckers/Grümer gegen Lee/Borbe bereits auf der Siegerstraße war. Eine ebenso knappe wie unnötige Niederlage.
Herren I: Reckers (2:0), Grümer (1:1), Werthmann (0:2), Müller (1:1), Kleinhenz (1:1), Kuhn (0:2), Reckers/Grümer (1:0), Werthmann/Kuhn (0:1), Müller/Kleinhenz (0:1)
6. Spieltag
TV Refrath – TTC Lantenbach 4:9
Am immer noch ungewohnten Freitagabend erwartete Lantenbach beim Tabellennachbarn Refrath die nächste schwere Aufgabe – zur Erinnerung: Refrath hat unter anderem in Bergheim mit 9:2 gewonnen, wo der TTC zum Saisonauftakt mit 4:9 unter die Räder gekommen ist! Im Doppel erwischte Lantenbach einen guten Start: Dem souveränen Sieg der Kombination Reckers/Grümer stand eine knappe Fünfsatzniederlage von Werthmann/Kuhn gegenüber. Das Dreier-Doppel Kleinhenz/Bednorz sorgte für die 2:1-Führung.


In der ersten Einzelrunde haderte Grümer mit seinen vergebenen Chancen und unterlag dem gut aufgelegten Balzer mit 1:3. Reckers sorgte mit einem klaren Sieg über den Materialspieler Leschin postwendend für das 3:2. In der Mitte spielten sowohl Wertmann gegen Lauber als auch Kleinhenz gegen Socher prächtig auf und gewannen jeweils sicher in vier Sätzen. Im unteren Paarkreuz ersetzte Routinier Bednorz erneut den erkrankten Müller; er bekam das sichere Offensivspiel seines Gegenübers Schneck nie richtig in den Griff und unterlag hauchdünn zu 10 im fünften Satz. Kuhn zeigte eine sehr ansprechende Leistung gegen den unangenehm zu spielenden Dellbrügge, gewann sein Spiel nach fünf umkämpften Sätzen und baute die Führung des TTC auf 6:3 aus.
In der zweiten Einzelrunde brannte vorne nichts an: Sowohl Reckers gegen Balzer als auch Grümer gegen Leschin gewannen in vier Sätzen. Werthmann hatte die Chance, den Sack zuzumachen, doch spielte er gegen Socher letztlich zu passiv und unterlag in fünf Sätzen. So war es Kleinhenz vorbehalten, mit einem klaren 3:0 gegen Lauber den Sieg unter Dach und Fach zu bringen; damit bleibt Kleinhenz’ Weste weiß und er schraubte seine Einzelbilanz auf 9:0. Da fragt man sich doch so langsam: »Who’s next?«
Herren I: Reckers (2:0), Grümer (1:1), Werthmann (1:1), Kleinhenz (2:0), Bednorz (0:1), Kuhn (1:0), Reckers/Grümer (1:0), Werthmann/Kuhn (0:1), Kleinhenz/Bednorz (1:0)
TV Klaswipper IV – TTC Lantenbach II 8:2
Erfreulicherweise konnten Frölich/Groth im Doppel ihren ersten Satzgewinn verbuchen. Nach wie vor ungeschlagen ist die Kombination Piotrowski/Klein, aber auch da deutete sich schon an, dass Piotrowski nicht seinen besten Tag erwischt hatte; offensiv ging so gut wie gar nichts.
Und das rächte sich in seinen beiden Einzeln. Gegen Rösler hatte er den ersten Satz problemlos gewonnen und auch den zweiten noch nach Hause gebracht, doch dann kippte das Spiel. Bei Piotrowski schlichen sich Ungenauigkeiten ein, der Gegner hingegen wurde immer sicherer, und wie es schon mal passiert, wechselte das Glück gnadenlos auf die Seite des Gastgebers: drei Faule aufseiten von Klaswipper, fünf Bälle von der Netzkante ins Aus aufseiten des Lantenbachers, und das alleine im fünften Satz, der mit 8:11 verloren ging! Und ein derartiges Missverhältnis blieb der Lantenbacher Nummer eins in seinem zweiten Einzel treu, und das von Anfang an – entsprechend ging die Partie gegen Bettermann sogar glatt mit 3:0 an Klaswipper.
Klein hingegen zeigte seine gewohnte Leistung und unterlag in einer spannenden Begegnung gegen Bettermann nur knapp mit 9:11, 11:6, 9:11, 11:7, 9:11. In seinem zweiten Einzel sorgte er für den zweiten Lantenbacher Punkt und gewann doch recht deutlich in vier Sätzen gegen Rösler.
Herren II: Piotrowski (0:2), Klein (1:1), Frölich (0:2), Groth (0:2), Piotrowski/Klein (1:0), Frölich/Groth (0:1)
2. Pokalrunde
TuS Roland Bürrig – TTC Lantenbach 3:4
Das Los hatte entschieden, am heutigen Dienstagabend musste Lantenbach erneut auswärts antreten, dieses Mal zu Gast bei der jungen und ehrgeizigen Mannschaft des TuS Roland Bürrig. Entsprechend ging es mit der nominell stärksten Aufstellung auf die Reise.
In den ersten beiden Einzeln standen Thomas Reckers gegen Jörn Jaschinski und Martin Werthmann gegen Patrick Schüller an den Platten. Reckers gewann sein Spiel recht sicher in 3 Sätzen, am Nebentisch zeigte Werthmann eine solide Leistung, verlor aber bei Satzausgleich die Sätze 3 und 4 jeweils in der Verlängerung. Kapitän Marc Grümer brachte seine Mannschaft gegen den starken Yannick Hoga mit einem schön herausgespielten 3:0-Sieg wieder in Führung. Im Doppel wollten Reckers/Grümer für eine Vorentscheidung sorgen, jedoch kam es anders und das Doppel ging unnötig verloren.


In der zweiten Einzelrunde agierten Reckers und Werthmann wiederum parallel an den Tischen. Reckers besiegte Schüller mit 3:1, Werthmann unterlag Hoga mit dem gleichen Ergebnis. Nun musste beim Stand von 3:3 das allerletzte Einzel die Entscheidung über das Weiterkommen im Pokal bringen. Grümer hatte allerdings sein Gegenüber Jaschinski jederzeit im Griff, gewann das Spiel überlegen mit 3:0 und sicherte dem TTC Lantenbach den Verbleib im Wettbewerb.
Pokal: Reckers (2:0), Grümer (2:0), Werthmann (0:2), Reckers/Grümer (0:1)
5. Spieltag
TTC Lantenbach – TTC RW Oberlar 9:3
Vom Papier her hätte es im Grunde eine einfache Aufgabe sein sollen, da die Gäste aus Oberlar bisher noch keinen einzigen Punkt erringen konnten. Bei genauerer Betrachtung der bisherigen Ergebnisse erkennt man jedoch, dass Oberlar sehr wohl stark spielte und einige Partien nur ganz knapp verloren wurden. Zudem musste Lantenbach gegen die komplett angetretenden Gäste auf den erkrankten Müller verzichten; dankenswerterweise sprang erneut Routinier Bednorz ein. Die so wichtigen Doppel gingen mit 2:1 an den Gastgeber: Reckers/Grümer gewannen gewohnt souverän mit 3:0 gegen Schulte/Bergmann; Werthmann/Kuhn schafften es, mit 14:12 im 5. Satz gegen das gegnerische Einserdoppel Koschmieder/Engels sogar auf 2:0 zu erhöhen. Den Traumstart verpassten Kleinhenz/Bednorz, die mit 2:0 nach Sätzen führten, dann aber Satz 3 und 4 abgaben und den 5. Satz mit 10:12 denkbar knapp verloren.
Die Führung wurde im oberen Paarkreuz auf 4:1 ausgebaut: Reckers spielte Katz und Maus mit Schulte und gewann klar. Kapitän Grümer brauchte die ersten beiden Sätze, um sich auf das Materialspiel von Koschmieder einzustellen und gewann doch noch mit 3:2. In der Mitte nutzte Werthman seine vorhanden Chancen gegen Lyczkowski nicht und verlor. Der ins mittlere Paarkreuz aufgerückte Kleinhenz strapazierte die Nerven seiner Mitspieler arg. Nach 0:2-Satzrückstand gewann er die Sätze 3 und 4 recht sicher, lag aber im 5. schnell mit 1:7 und 5:10 hinten, wehrte jedoch alle Matchbälle ab und gewann schließlich mit 13:11; damit wahrte er auch weiterhin seine weiße Weste. Im unteren Paarkreuz folgte eine Punkteteilung, Bednorz spielte nach verlorenem ersten Satz gewohnt sicher, fühlte sich im 2. Satz scheinbar an »alte Zeiten« erinnert und gewann diesen mit 21:19 und das Spiel mit 3:1. Kuhn haderte mit sich und dem Materialspiel seines Gegners und verlor zum zwischenzeitlichen 6:3.
In der zweiten Einzelrunde sorgten dann Reckers, Grümer und Werthmann im Gleichschritt mit jeweils klaren 3:0-Erfolgen für den 9:3-Endstand.
Herren I: Reckers (2:0), Grümer (2:0), Werthmann (1:1), Kleinhenz (1:0), Bednorz (1:0), Kuhn (0:1), Reckers/Grümer (1:0), Werthmann/Kuhn (1:0), Kleinhenz/Bednorz (0:1)
TTC Lantenbach II – TTC Bomig IV 7:7
Endlich gab es den ersten Punktgewinn für die Zweite – und zwar den ersten nach zumindest sehr, sehr langer Zeit! Trotzdem, mit dem wie schon in der Vorwoche leider verhinderten Frölich hätte es, ebenso wie in der Vorwoche, wohl zu einem besseren Ergebnis gereicht. Damit soll die Leistung des ersatzweise eingesprungenen Hermes nicht geschmälert werden. In seinem ersten Einzel gelang es ihm immerhin, seinen Gegner in den fünften Satz zu zwingen und dort bis zum 4:4 mitzuhalten; nur der Seitenwechsel brachte ihn völlig aus dem Konzept und von da an lief nichts mehr – ein Tribut an die mangelnde Spielpraxis …
Der Rest ist schnell erzählt: Nach unkonzentriertem Anfang holten Piotrowski/Klein sich ihr Doppel, und nachdem Klein sein erstes Einzel gegen die Bomiger Nummer eins in fünf Sätzen gewinnen konnte, war das Unentschieden eigentlich vorgezeichnet. Piotrowski kam ihm Schongang zu seinen drei Einzelerfolgen und auch Klein hatte mit seinen anderen beiden Gegnern keine größeren Probleme.
Herren II: Piotrowski (3:0), Klein (3:0), Hermes (0:3), Groth (0:3), Piotrowski/Klein (1:0), Hermes/Groth (0:1)
4. Spieltag
TTV Bielstein 04 II – TTC Lantenbach 5:9
Mit etwas Verspätung begann das Lokalderby, aber das gleich erfolgreich für den TTC Lantenbach. Aus den so wichtigen Doppeln kam man mit einer 2:1-Führung heraus. Reckers/Grümer taten sich gegen Discher/Dominik Müller zwar unnötig schwer, gewannen jedoch knapp in 5 Sätzen, Werthmann/Kuhn verloren trotz sehr gutem Spiel gegen Gerheim/Wolff, Patrick Müller/Kleinhenz hingegen ließen der Kombination von Lepel/Herrmann keine Chance.
Obwohl von einer starken Erkältung geplagt, legte Reckers gegen Discher gleich mit 3:0 nach. Am Nebentisch verlor Grümer trotz guter Leistung in fünf Sätzen gegen Gerheim. In der Mitte punktete Werthmann dafür gegen von Lepel, wohingegen Patrick Müller seine Chancen gegen Domink Müller nicht nutze und letztlich 1:3 unterlag. Im unteren Paarkreuz überzeugte Kleinhenz einmal mehr und besiegte Herrmann. Kuhn hatte Probleme mit den Aufschlägen von Wolff und musste am Ende seinem Gegenüber zum Sieg gratulieren.
Im oberen Paarkreuz folgten nun zwei Siege, Reckers souverän gegen Gerheim und Grümer hauchdünn gegen Discher. In der Mitte hatte Werthmann gegen das Noppenspiel von Domink Müller kein Rezept und verlor, Patrick Müller beherrschte von Lepel und erspielte den 8. Punkt für Lantenbach. Kleinhenz war es schließlich vorbehalten, in der Partie der im bisherigen Saisonverlauf ungeschlagenen Spieler gegen Wolff den Siegpunkt zu erkämpfen. Mit zwei »Riesen« in der Verlängerung des 5. Satzes zum 16:14 war es geschafft und der verdiente Sieg unter Dach und Fach!
Herren I: Reckers (2:0), Grümer (1:1), Werthmann (1:1), Müller (1:1), Kleinhenz (2:0), Kuhn (0:1), Reckers/Grümer (1:0), Werthmann/Kuhn (0:1), Müller/Kleinhenz (1:0)
TSV Marienberghausen II – TTC Lantenbach II 8:5
Nur zu dritt angetreten – die beiden etatmäßig in der Zweiten eingesetzten Jugendspieler waren verhindert, dafür sprang Schulze in die Bresche –, dennoch lediglich hauchdünn am ersten Punktgewinn vorbeigeschrappt. Piotrowski hatte mit seinen Gegnern keine allzu großen Probleme, die recht sicher mitschiebende Nummer zwei der Gastgeber stellte noch die größte Herausforderung dar. Aber auch Klein präsentierte sich in guter Form, kam gegen die Nummer eins der Marienberghauser nach verlorenen ersten beiden Sätzen immer besser ins Spiel, lag im fünften Satz 9:4 in Front – und verkrampfte plötzlich; die Auszeit beim Stande von 10:7 kam zu spät, das Spiel ging in der Verlängerung noch verloren. Ärgerlich, da Klein seine anderen beiden Einzel locker gewann (das dritte Einzel gelangte nur nicht mehr in die Wertung). Da Piotrowski/Klein ihr Doppel zum Auftakt ohne Schwierigkeiten über die Bühne gebracht hatten, wäre ein 7:7-Unentschieden rausgesprungen. Schade aber auch!
Herren II: Piotrowski (3:0), Klein (1:1), Schulze (0:3), kampflos (0:3), Piotrowski/Klein (1:0), kampflos/kampflos (0:1)
3. Spieltag
TTC DJK Hennef – TTC Lantenbach 8:8
Am ungewohnten Freitag erwartete Lantenbach in Hennef die erwartet schwere Aufgabe, denn der Gegner setzte zum 1. Mal in dieser Saison den ehemaligen Jülicher Bundesligaspieler Matthias Hüttemann ein. Die Doppel, die am heutigen Abend letztlich entscheidend dafür waren, dass kein Sieg raussprang, führten gleich zu einem 1:2-Rückstand. Dem souveränen Sieg der Kombination Reckers/Grümer standen zwei sehr unglückliche 5-Satz-Niederlagen der Doppel Werthmann/Bednorz und Müller/Kleinhenz gegenüber.
Kapitän Grümer hatte sowohl in Satz 1 als auch im Satz 3 mehrere Satzbälle gegen Hüttemann, konnte jedoch keinen nutzen und unterlag 0:3. Reckers sorgte postwendend mit einem klaren Sieg für den 2:3-Anschluss. In der Mitte wurden die Punkte geteilt, Müller verlor unnötig in 5 Sätzen gegen Jacobs, Werthmann hielt die Lantenbacher Farben mit seinem Sieg im Spiel. Im unteren Paarkreuz zeigte Bednorz eine famose Leistung. Mehr als zwei Jahre nach seinem letzten Spiel benötigte er die ersten beiden Sätze zum »Warmspielen«, zeigte dann aber seine Klasse und besiegte mit fantastischen Abwehrbällen sein Gegenüber Stockschläder in 5 Sätzen. Kleinhenz hatte wenig Mühe mit seinem Gegner und brachte Lantenbach erstmals mit 5:4 in Führung.
Im oberen Paarkreuz musste Reckers ebenfalls die Klasse von Hüttemann anerkennen und hatte bei der 0:3-Niederlage keine Chance. Grümer enttäuschte gegen Rössel, schaffte nur einen Satzgewinn und verlor ebenfalls. In der Mitte folgte wieder eine Punkteteilung, dieses Mal unterlag Werthmann und Müller gewann. Auf das untere Paarkreuz war am heutigen Tag Verlass: Sowohl Bednorz als auch Kleinhenz siegten und brachten Lantenbach mit 8:7 in Führung.
Im Schlussdoppel zauberten Reckers/Grümer im ersten Satz und siegten klar mit 11:3. Satz 2 und 3 gingen jeweils ausgesprochen unglücklich mit 11:9 an Hennef. Den vierten Satz gewannen Reckers/Grümer wieder mit 11:4. Jedoch ging der 5. Durchgang leider an Hennef und so musste man sich letztlich mit einem Unentschieden zufriedengeben.
Herren I: Reckers (1:1), Grümer (0:2), Werthmann (1:1), Müller (1:1), Kleinhenz (2:0), Bednorz (2:0), Reckers/Grümer (1:1), Werthmann/Bednorz (0:1), Müller/Kleinhenz (0:1)
SV 02/29 Morsbach III – TTC Lantenbach II 8:5
Im Gegensatz zur Vorwoche präsentierten sich die Spieler der Zweiten durch die Bank deutlich verbessert. Das sieht man auch an dem knappen Ergebnis – wenn man dann noch bedenkt, dass Morsbach gegen den Vorwochengegner Bergneustadt gewonnen hat …
Piotrowski/Klein holten sich dank ihrer Routine das Auftaktdoppel in vier Sätzen. Piotrowski ließ in seinen Einzeln außer jeweils einem Satzverlust gegen die beiden Topspieler nicht viel anbrennen. Klein gelang gegen Martin Birkhölzer in vier Sätzen sein erster Saisonerfolg – und er hätte auch sehr gute Chancen in seinem dritten Einzel gehabt, das aber leider nicht mehr ausgetragen wurde.
Herren II: Piotrowski (3:0), Klein (1:1), Frölich (0:3), Groth (0:3), Piotrowski/Klein (1:0), Frölich/Groth (0:1)
2. Spieltag
TTC Lantenbach – TTVg. Phönix Biesfeld 9:1
Gegenüber der Niederlage gegen Bergheim am 1. Spieltag wurden die Doppel umgestellt, und das zahlte sich gegen die Gäste aus Biesfeld auch gleich aus: Sowohl die Kombination Reckers/Grümer als auch Müller/Kleinhenz sorgten bei einer knappen Niederlage von Werthmann/Kuhn für die wichtige 2:1-Führung. Damit schien der Bann für Lantenbach gebrochen; die gesamte Mannschaft spielte jetzt wie aus einem Guss.
Im oberen Paarkreuz gewannen Reckers und Grümer ihre Spiele deutlich, im mittleren Paarkreuz mussten sich Werthmann und Müller allerdings schon mächtig strecken, um ihre Gegner zu schlagen. Werthmann schaffte dabei im dritten Satz sogar das Kunststück, einen 1:9-Rückstand noch in einen Satzgewinn umzuwandeln. Unten mühte sich Kleinhenz zu einem Fünfsatzsieg, am Nebentisch dagegen brillierte Kuhn und ließ seinem Gegenüber in 3 Sätzen keine Chance. Beim Stand von 8:1 nach der ersten Einzelrunde war es schließlich Reckers vorbehalten, mit seinem zweiten Einzelsieg das Spiel zu beenden.
So konnte der Abend bei Würstchen, Salat, Brötchen und einer Flasche Bier in der Halle gut ausklingen …
Herren I: Reckers (2:0), Grümer (1:0), Werthmann (1:0), Müller (1:0), Kleinhenz (1:0), Kuhn (0:1), Reckers/Grümer (1:0), Werthmann/Kuhn (1:0), Müller/Kleinhenz (1:0)
TTC Lantenbach II – TTC Schwalbe Bergneustadt VI 2:8
Spielfrei am ersten Spieltag, daher startete die Zweite mit Verspätung in die Saison – und das merkte man der Begegnung gegen die starken Bergneustädter auch an. Zwar holten Piotrowski/Klein locker ihr Auftaktdoppel, gewann Piotrowski sein erstes Einzel ebenfalls ohne größere Mühe und gelang es Klein dank seines unorthodoxen Stils, dem starken Döpp zwei Sätze abzunehmen; darüber hinaus lief jedoch nicht allzu viel zusammen. In der Spitzenbegegnung des Tages wurde Piotrowski von Döpp in den ersten beiden Sätzen regelrecht überfahren, bevor er im dritten Satz das Spiel in den Griff bekam, diesen wegen zahlreicher Netzroller des Gegners dann aber noch in der Verlängerung abgeben musste.
Herren II: Piotrowski (1:1), Klein (0:2), Frölich (0:2), Groth (0:2), Piotrowski/Klein (1:0), Frölich/Groth (0:1)
Senioren 40 – 1. Spieltag
TTC Lantenbach – TV Refrath 4:0
Am heutigen Abend war die Mannschaft aus Refrath in Lantenbach zu Gast. Die Gastgeber legten gleich los wie die Feuerwehr: Thomas Reckers besiegte in einem ansehnlichem Spiel Gereon Schiffer mit 3:0, Martin Werthmann ließ Oliver Schneck bei seinem 3:0-Sieg keine Chance und Marc Grümer hatte nur im 1. Satz Probleme mit der unorthodoxen Spielweise seines Gegners, Christoph Piechaczek. Damit lag man vor dem Doppel mit 3:0 in Führung. Dieses gewannen dann Thomas Reckers/Martin Werthmann in drei engen Sätzen gegen Oliver Schneck/Christoph Piechaczek zum 4:0-Endstand.
Nach dem Spiel wurde mit den sympathischen Gästen aus Refrath noch beim einem Bier das ein oder andere Schwätzchen gehalten.
Senioren 40: Reckers (1:0), Grümer (1:0), Werthmann (1:0), Reckers/Werthmann (1:0)
1. Pokalrunde
Sportfreunde Leverkusen II – TTC Lantenbach 1:4
Das Los hatte entschieden, Lantenbach musste auswärts ran, und zwar gegen die Zweitvertretung der Sportfreunde Leverkusen. Und da die Pokalrunde im K.-o.-Modus ausgetragen wird, zählte nur ein Sieg zum Weiterkommen. So traten Steffen Kleinhenz, Martin Werthmann und Marc Grümer die Reise an.
Die ersten beiden Einzel brachten gleich eine beruhigende 2:0-Führung: Martin Werthmann benötigte zwar 5 Sätze, um sein Gegenüber Sven Hofmann zu besiegen, doch Marc Grümer beherrschte Soner Koca nach Belieben und siegte ungefährdet. Steffen Kleinhenz jedoch kam gegen seinen Gegner Andreas Kaufmann überhaupt nicht ins Spiel und musste nach 4 Sätzen eine deutliche Niederlage hinnehmen. Auch im Doppel lief es nicht gut; Martin Werthmann und Marc Grümer fanden nie richtig ins Spiel, sondern »quälten« sich zu einem engen, aber sehr wichtigen 5-Satz-Sieg. Marc Grümer war es nun vorbehalten, souverän den Sieg gegen Sven Hofmann zu erspielen. Dies war umso wichtiger, da am Nebentisch Martin Werthmann bereits seinem gegenüber Andreas Kaufmann unterlegen war.
Pokal: Grümer (2:0), Werthmann (1:0), Kleinhenz (0:1), Grümer/Werthmann (1:0)
1. Spieltag
TV Bergheim – TTC Lantenbach 9:4
Saisonstart – drei Fragen taten sich auf: Wie schlagen die Neuen ein? Wie präsentieren sich die Alteingesessenen? Was hat der »Ersatzmann« noch drauf? Zunächst ging es aber in die Doppel, und da nahm das Verhängnis bereits seinen Lauf. Probleme mit der hohen Luftfeuchtigkeit in der Bergheimer Halle, einige knapp verlorene Sätze, schon geriet man denkbar ungünstig mit 0:3 in Rückstand.
Die Neuen – ausgesprochen erfolgreich: Der neuen Lantenbacher Nummer 1, Reckers, gelangen zum Auftakt gleich zwei Einzelerfolge, der erste noch knapp in fünf Sätzen, der zweite klar und deutlich. Kleinhenz an 5 startete ebenfalls gut in die Saison und gewann sein Einzel in vier Sätzen.
Die Alten – heiter bis sehr wolkig: Grümer an 2 musste zwei Niederlagen hinnehmen, beide ausgesprochen knapp. Werthmann an 3 spielte ausgeglichen, dank guter Nerven holte er sich das erste Einzel mit 17:15 im Entscheidungssatz. Müller an 4 konnte seine Leistung nicht voll abrufen, es hagelte zwei – wenn auch vom Ergebnis her knappe – Niederlagen.
Der Ersatzmann – ist noch nicht wieder so weit: Dankenswerterweise hat sich Kuhn bereit erklärt, die Hinrunde in der Ersten auszuhelfen. Er bot ein ansprechende Leistung, aufgrund seines Trainingsrückstandes fehlte ihm jedoch noch die Sicherheit, und so unterlag er seinem Gegenüber.
Herren I: Reckers (2:0), Grümer (0:2), Werthmann (1:1), Müller (0:2), Kleinhenz (1:0), Kuhn (0:1), Reckers/Müller (0:1), Grümer/Kleinhenz (0:1), Werthmann/Kuhn (0:1)